Moderne Produktentwicklung mit Methoden von Google und Co am Beispiel der Elsevier Pflege App

Elsevier ist Marktführer für die Aus- und Fortbildung in Pflegeberufen und hat sich mit modernen Produktentwicklungsmethoden im Rahmen der Entwicklung einer „Pflege-App“ auseinandergesetzt. Der Pflegemarkt boomt. 30.000 Menschen beginnen jedes Jahr ihre Ausbildung, 2 Millionen Menschen arbeiten deutschlandweit in 29.000 Einrichtungen in der Pflege. Angesichts der großen Zielgruppe und einer zunehmenden Digitalisierung der Pflege und des gesamten Gesundheitsbereichs stehen Fachbuchverlage vor großen Herausforderungen: Welche Bedeutung haben Lehrbücher in Zukunft, wie wird zukünftig gelernt? Wie geht man im Bildungsbereich mit globalen Playern um? Wie kann man als Medienunternehmen überhaupt in Zeiten von „minimum viable products“ und „rapid prototyping“ zeitgemäße Produkte erstellen? Welche Methoden setzt man bei der Entwicklung von digitalen Produkten ein?

Bei Elsevier setzten wir auf einen Design Sprint, auf die Entwicklung von User-Stories und der Umsetzung durch UX-Design. Entstanden ist eine außergewöhnliche App, die große Anerkennung erfährt und dessen Entstehung und Konzeption uns weiterhin vor Herausforderungen stellt, aber uns viele digitale Erkenntnisse und neue und bessere Produkte beschert. Über die Entstehung und Markteinführung der Elsevier Pflege-App berichtet Kornelia Holzhausen.

Über die Sessionleiterin

Kornelia Holzhausen, seit Anfang des Jahres in der strategischen Produktentwicklung beim Elsevier Verlag in München tätig, beschäftigt sich seit fast 10 Jahren mit der Digitalisierung. Zuerst berufsbegleitend durch eine Masterarbeit zum MBA-Studium, ab 2012 als Leiterin Digitale Medien beim Piper Verlag.



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