Dramentypo oder Typodrama?

Werkstattbericht des Diogenes Verlags zur digitalen Umsetzung der Theaterstücke Friedrich Dürrenmatts

Mehr als ein Dutzend Bände der Dürrenmatt-Werkausgabe umfassen allein die Theaterstücke. Kürzlich wurden sie digitalisiert, das Satzbild zeilenidentisch reproduziert und die Inhalte medienneutral in XML abgebildet. Nun gilt es, eine adäquate Typographie der Dramentexte für eBook-Reader zu entwickeln. Im Zentrum steht dabei die Bedeutung der Textgestalt für das Textverständnis und die Frage, was die Übertragung der komplexen Dramentypografie in ein reflowable Layout mit dem Inhalt macht. Carsten Schwab, Herstellungsleiter im Diogenes Verlag Zürich, stellt das Projekt vor und freut sich auf eine anregende Diskussion.

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In-Book Marketing: Gegenwart und Zukunft

In-Book Marketing in der Praxis. Ziel: Überblick und Diskussion über den Stand des In-Book Marketings und seiner zukünftigen Einsatzmöglichkeiten. Beschreibung: In dieser Session wird im ersten Schritt anhand von Beispielen (Benchmark) ein Überblick vermittelt, welche Methoden des In-Book Marketings bei E-Books im Moment eingesetzt werden und wo im E-Book die Maßnahmen zu finden sind. Darauf aufbauend werden in der Session Ziele von In-Book Marketing diskutiert. Im zweiten Schritt erörtert die Gruppe auf Basis der Beispiele die Weiterentwicklung und zukünftige Einsatzszenarien bzw. Ziele und Zielgruppen von In-Book-Marketing.

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Generation YouTube Live

Vedat Demirdöven konnte die Schwanengesänge und Unkenrufe über den allgemeinen kulturellen Verfall nicht mehr hören. Als Organisator des Deutschen E-Book Award wollte er lieber selbst mit Jugendlichen sprechen und etwas über deren Lese- und Mediengewohnheiten erfahren. War alles genauso schrecklich, wie es die Feuilletons geschrieben hatten: Kids hängen 2016 nur noch im Netz rum, schreiben mit erschreckend beweglichen Daumen syntaxlose Nachrichten und glotzen stundenlang Videos. Bücher und E-Books sind eher weniger das Thema. Eine Schulprojektwoche später blickte Vedat Demirdöven gänzlich positiv in die Zukunft, denn er hatte verstanden, wie die Generation YouTube tickt. Wie sie sich sieht und was sie draufhat. Sie hat es ihm mit einem Video gezeigt. Und sie zeigt es auch uns. Das Video „Generation YouTube“ wird beim eBookCamp gezeigt und regt zur Diskussion an.

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EPUB, Quo Vadis?

Eine Diskussionsrunde zum Sinn oder Unsinn der Verschmelzung von W3C und IDPF und welche Auswirkungen für das wichtigste E-Book-Format zu erwarten sind. Es geht um die Fragen:
1. Was bedeutet die Vereinigung für die Mitglieder des IDPF und die Mitgestaltungsoptionen der Verlage?
2. Welche Auswirkungen auf das EPUB-Format sind zu erwarten?
3. Rückt das Thema Books-in-Browsers nun in den Vordergrund?
4. Welche Auswirkungen könnte das alles auf den eBook-Markt haben?

Teilnehmer: Tobias Fischer (pagina, Mitentwickler des epubchecker), Fabian Kern (EPUB-Spezialist) und Peter Schmid-Meil (Readbox, Moderator).

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Austausch und Überlegungen zum Multichannel-Buch sowie schwarzen Löchern

Impulsvortrag, gegenseitiges Vorstellen von Projekten und Ideen, Erfahrungsaustausch und Diskussion mit Steffen Meier (readbox) und Jürgen Harth (Hanser).

Steffen Meier und Jürgen Harth hatten auf der Herstellertagung in 2016 im Kloster Irsee in einer Podiumsdiskussion mal wieder festgestellt, dass Verlage jedes Jahr riesige Mengen von Büchern produzieren und diesen Umstand zusammen mit den Buchhandlungen aber sehr verhalten nutzen, um mehr über die Kunden, Leser und deren „Device“-Nutzung Buch zu erfahren. Gibt es ein schwarzes Loch in der Verbindung Print – Digital und vice versa?

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Mapmind – Informationen besser, finden statt suchen

Zur Leipziger Buchmesse werden wir eine Plattform launchen, mit der man neuen Lesestoff digital besser finden kann. Es handelt sich dabei um eine interaktive Mindmap, die Bücher in Themenclustern visualisiert. (www.mapmind.de)

Unser Produkt eignet sich jedoch noch für mehr: Mit unserer Technologie lässt sich die lineare Struktur eines Buches aufbrechen – Wissen wird leichter zugänglich. Zusammenhänge unterschiedlicher Themen werden mit einem Blick über den Tellerrand hinaus aufgezeigt und Neues wird direkt in bekanntem Kontext einordnet.

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Digital mal anders: Augmented Reality im Verlagswesen

Was es ist, was es kann, wie es geht und wofür ihr es braucht?!

Digitale Verlagsprodukte sind nicht auf E-Books und Apps beschränkt: Augmented Reality ermöglicht es, klassische Printprodukte wie Bücher und Zeitschriften mit digitalen Zusatzinhalten auszustatten. Auch der Handel kann seine Werbemittel und -flächen digital erweitern. In dieser Session möchte ich an einigen Beispielen vorstellen, welche Möglichkeiten die AR-Technologie bereits heute bietet und diskutieren, welchen Nutzen Verleger, Leser und Händler daraus ziehen können – jetzt und in Zukunft.

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Digitaler Bildungsmarkt, das mBook und Schulbücher im Jahr 2030

In dieser Session wird der gegenwärtige digitale Bildungsmarkt skizziert, das mBook vorgestellt und der digitale Mehrwert anhand konkreter Beispiele dargestellt. Mit den Teilnehmern diskutiere ich über die technischen und medialen Möglichkeiten digitaler Lernmittel in der Zukunft.

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Prozesse des Vertriebs und Marketings im Selfpublishing

Selfpublishing revolutionierte die Prozesse des digitalen Publizierens und gab Impulse für neue Marketingstrategien. Doch wie sehen die Veröffentlichung eines eBooks und Buchvermarktung konkret aus? Anhand eines aktuellen Bestsellers führen wir durch die einzelnen Stationen von Upload und Metadaten über die Qualitätssicherung bis hin zur strategischen Vermarktung.

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